WIE LÄUFT EINE OSTEOPATHISCHE BEHANDLUNG AB?

Der größte Unterschied wie Sie sie kennen, ist die Behandlungsdauer!

Der Therapeut nimmt sich ausgiebig Zeit für eine ausführlich und gründliche Anamnese (Patientengespräch). Hier werden alle Ihre Symptome und Beschwerden abgefragt und notiert. Aus diesem Gespräch können eventuell schon die ersten Rückschlüsse auf die Ursache der Beschwerden geschlossen werden. Nach der Anamnese werden die für den Therapeuten verdächtigen Problemzonen mit den Händen untersucht um eine mögliche Diagnose zu bestätigen oder zu verwerfen. In der ersten Therapieeinheit erfolgt nach der Anamnese und Testung eine sogenannte Probebehandlung um bei der zweiten Therapie Sitzung festzustellen, ob sich die Diagnose bestätigt hat oder nicht. Ebenso ist es auch wichtig, wie der Patient auf die Behandlungsmethode reagiert. Nach Ende der ersten Behandlungseinheit legt der Therapeut fest, wann die zweite Behandlung erfolgen soll. Dies kann, je nach Beschwerdezustand, schon nach 2 Wochen oder erst nach 2 Monaten der Fall sein. Wichtig sei auch noch zu erwähnen, dass es nach den ersten Behandlungseinheiten, zu eine kurzfristigen Verschlechterung der Beschwerden kommen kann (wie in den meisten Fällen der Alternativmedizin). Dies ist aber oft kein schlechtes Zeichen, sondern in Gegenteil. Damit hat der Therapeut schon die erste Bestätigung, dass das betroffene Gebiet und damit der Körper als Ganzes angesprochen hat. Mögliche Nebenwirkungen wie z. B. Muskelkater, Kopfschmerz oder Beschwerdeverschlechterung können aber müssen nicht auftreten. Sollten diese dennoch vorhanden sein, dauern diese nicht länger als 48-72 Stunden.